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Handelsblatt-Autorenteam erhält renommierten Wächterpreis

Für seine Recherchen zum Dieselskandal ist ein Reporterteam des Handelsblatts mit dem Wächterpreis, einem der rennomiertesten Journalistenpreise Deutschlands ausgezeichnet worden.

Der Wächterpreis der Tagespresse 2019 geht dabei an Sönke Iwersen, Leiter des Investigativ-Teams beim Handelsblatt, und die Autoren René Bender, Markus Fasse, Mona Fromm, Jan Keuchel, Alina Liertz, Stefan Menzel, Martin Murphy und Volker Votsmeier.

Die Berichterstattung umfasste mehrere Aufmacher und Schwerpunktseiten. So veröffentlichten die Journalisten unter der Überschrift „Gift in Winterkorns Wochenendkoffer“, zu welch frühem Zeitpunkt der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, Martin Winterkorn, über die Manipulationen der Dieselmotoren informiert wurde.

Mit einer Analyse von mehr als 200 Gerichtsurteilen zeigte das Team auf, wie deutsche Richter die Vorgänge bei Volkswagen bereits als „arglistig“, "Betrug“, „sittenwidrige Täuschung der Kunden“ bezeichnete, während der Konzern immer noch behauptete, die Kunden hätten in dem Skandal keinen Schaden gehabt.

Unter der Überschrift „Teurer Abschied“ beschrieben die Autoren, wie Audi Zahlungen in Millionenhöhe an Manager leistete, die in dem Skandal verwickelt waren – und wie diese Manager danach schwiegen.

Die große Reportage „Der sauberste Diesel der Welt“ zeichnet nach, wie sich Audi-Chef Rupert Stadler als Moralapostel und Kronprinz im Konzern positionierte, während Audi Kunden und Behörden austrickste.

Die Artikelserie erschien zwischen März und August im Handelsblatt.