LAE Competence Center

LAE 2011 Insights

Zum sechzehnten Mal in Folge bietet die Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) unverzichtbare Informationen zur Business-to-Business-Kommunikation. Die LAE 2011 berücksichtigt aktuelle Trends und liefert damit neben den Basisinfos neue Merkmale zur Beschreibung von Entscheiderzielgruppen.

  • WirtschaftsWoche – reichweitenstärkstes und wirtschaftlichstes* Wirtschaftsmagazin, liegt vor Capital und manager magazin.
  • Handelsblatt – Deutschlands führende Wirtschafts- und Finanzzeitung:
    bestes Preis-Leistungs-Verhältnis* unter allen LAE-Zeitungen, Reichweite vor der FAZ, Welt und deutlich vor der FTD
  • DIE ZEIT ist mit 242 Tsd. Entscheidungsträgern führend bei wöchentlichen Zeitungen und Sonntagszeitungen.
  • VDI nachrichten – Nr. 1 nach Reichweite, Affinität und Wirtschaftlichkeit* unter den Zeitungen bei technisch orientierten Entscheidern und im technischen Management.

*  Zielgruppe: Entscheidungsträger gesamt (2.667 Tsd.), TKP-Basis 1/1 4c, Preise 2011

    Die Ergebnis-Übersicht zu allen LAE-Titeln und Online-Angeboten finden Sie unten oder unter dem Punkt Downloads.

LAE Insights

Hier sehen Sie die wichtigsten Informationen zur LAE 2011. Alle Neuerungen und Basisinformationen auf einen Blick. Ob Fragen zur Grundgesamtheit, zum Entscheidermodell oder zur LAE-Historie, hier finden Sie die Antwort.


Medien in der LAE / Reichweiten

Folgende deutschsprachige Titel erfüllen die besonderen Voraussetzungen zum Ausweis in der LAE 2011. Die Leistungswerte sind auf Basis des Lesers pro Ausgabe in Form von Rangreihen, Planevaluierungen oder Strukturzählungen darstellbar.

  • Ein Reichweitenvergleich zum Vorjahr ist aus methodischen Gründen nicht zulässig!

 

Druckfähige pdf-Dateien erhalten Sie, wenn Sie auf die Tabellen klicken.

Agenda:

Online-Medien

In der LAE 2011 werden für Online-Angebote der beteiligten Titel keine Reichweiten auf Basis der Anzahl der Nutzer pro Monat dargestellt. Es können lediglich Strukturdaten ausgewertet werden für die Nutzung des Online-Medienangebots in den letzten 4 Wochen.

IHK-Titel

Aufgrund des uneinheitlichen Layouts der IHK-Mitteilungen kann bei den Interviews keine Titel-Karte vorgelegt werden. Daher ist es nicht möglich, valide Nutzungswahrscheinlichkeiten für die IHK-Titel abzufragen. Die Abfrage der IHK-Mitteilungen erfolgt nach folgenden Statements:

  • Schon mal geblättert/gelesen
  • Lesehäufigkeit: jede/fast jede Ausgabe
  • Lesehäufigkeit: mindestens jede 2. Ausgabe
  • Lesehäufigkeit: mindestens jede 4. Ausgabe
  • Lesehäufigkeit: mindestens selten

Es können Leserschaftsstrukturen über die Kombination aller IHK-Titel ausgewertet werden.

Grundgesamtheit

Grundgesamtheit

Die Grundgesamtheit der LAE 2011 repräsentiert 2,677 Millionen Entscheidungsträger. Sie basiert u.a. auf dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes und setzt sich aus folgenden Berufsgruppen zusammen:

  • Leitende Angestellte:

Beschreibung der Tätigkeit als Leitende(r) Angestellte(r):

"Angestellte mit selbstständiger Leistung in verantwortlicher Tätigkeit oder mit begrenzter Verantwortung für andere"

oder  

"Angestellte mit umfassenden Führungsaufgaben und Entscheidungsbefugnissen"

Persönliches Monatsnettoeinkommen EUR 2.900,- und mehr

Die Pretests und Sonderauswertungen des Mikrozensus haben gezeigt, dass von den Befragten die Begrifflichkeiten 'umfassende Führungsaufgaben' und 'selbständige Leistung' nicht eindeutig zuordenbar sind. Auf eine entsprechende Angleichung an die im Mikrozensus ausgewiesenen Größenordnungen wurde daher verzichtet.

Besser geeignet für die Zielgruppenselektion ist die Stellung im Unternehmen:

  • Minderheitsbeteiligung: Mit-Inhaber/ Vorstand/ Geschäftsführender Gesellschafter
  • Geschäftsführer/ Vorstandsmitglied ohne Beteiligung am Unternehmen
  • Direktor/ Amtsleiter/ Betriebs-/ Werks-/ Filialleiter
  • Abteilungsleiter, Prokurist
  • Sachgebietsleiter/ Referent/ Leitender Angestellter in anderer Funktion

 

 

Besondere Voraussetzungen für LAE-Titel

Mitgliedschaft

Nur Titel, die alle folgenden Kriterien erfüllen, können als Mitglieder in die LAE aufgenommen werden

  • Mediengattung

Periodisch erscheinende Druckmedien, die zugleich Werbeträger sind: Zeitungen (Wochen- und Tageszeitungen), Supplements, Publikumszeitschriften. Regelmäßiges Erscheinen in festgelegten Erscheinungsintervallen; mind. 10 Ausgaben pro Jahr

Verbreitung von mindestens 50.000 Exemplaren im Inland, regelmäßige IVW-Meldung der Auflage. Vor Drucklegung des Berichtsbandes müssen die letzten zwei Quartale der IVW-Meldung vorliegen.

  • Publizistisches Angebot

Kontinuierliche journalistische Berichterstattung (Meldungen, Nachrichten, Berichte, Kommentare) aus Wirtschaft oder mindestens sieben Beiträge aus einem der beiden anderen Bereiche.

- Wirtschaft
(Wirtschafts- und Finanzpolitik, Volkswirtschaft, Weltwirtschaft, Wirtschaftsbranchen, Management)

- Politik
(Wirtschafts- und Finanzpolitik, Innen- und Außenpolitik, internationale Politik)

Die kontinuierliche Berichterstattung über eines oder mehrere dieser Themenfelder muss als wesentlicher Bestandteil des gesamten redaktionellen Angebots des Titels erkennbar sein.

  • Zielgruppe

Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (auf Basis amtlicher Statistiken und der Kategorienbildung von MA bzw. AWA)

Die Titel müssen in mindestens einer der beiden nachfolgenden Berufsgruppen mindestens 50% mehr "Leserschaftsstruktur-Anteile" (LpA) als in der Gesamtbevölkerung aufweisen:

Berufstätige als leitende Angestellte und höhere Beamte
Selbstständige und freie Berufe
Der Nachweis muss durch bevölkerungsrepräsentative Reichweitenstudien nach den Standards des ZAW-Rahmenschemas für Werbeträgeranalysen erfolgen, die nicht länger als 3 Jahre zurückliegen dürfen.

  • Bezugsart

Die Publikation muss für jeden frei gegen Entgelt (Kauf, Abonnement) beziehbar sein. Für Supplements gilt die Bezugsart des Trägerobjekts.

  • Überregionale Verbreitung

Der Leseranteil eines Titels außerhalb des Hauptverbreitungsgebietes (Nielsen-Ballungsraum) muss mindestens 25 Prozent betragen. (Der Nachweis muss wie unter "Zielgruppe" beschrieben erfolgen.)

  • Mindestfallzahl

Ausgewiesen werden alle Titel, die mindestens 200 Fälle im weitesten Leserkreis aufweisen (bei einer Stichprobengröße von mindestens 6.000 Fällen).

Entscheidermodell

Der USP der Leseranalyse Entscheidungsträger ist das Entscheidermodell. Hier muss sich jeder Befragte für alle 24 abgefragten Geschäftsbereiche in eine der folgenden Entscheidungs- bzw. Entscheidungsvorbereitungsstufen einordnen:

Dadurch wird die Entscheidungsbeteiligung detailliert nach Entscheidungsstufen für jeden einzelnen Geschäftsbereich erfasst.

Die Fragestellung dazu lautet:

“Nachstehend einige Bereiche, für die Investitionen getätigt werden können. Bitte markieren Sie, inwieweit Sie am Entscheidungsablauf bei Anschaffungen, Einkäufen, Investitionen oder der Beauftragung von Dienstleistungen in ihrem Betrieb/ Büro/ Behörde beteiligt sind. Sie können mehrere Angaben pro Bereich machen, wenn Sie an mehreren Phasen des Entscheidungsprozesses beteiligt sind:

  • Alleinentscheider/Delegiere Entscheidungen
  • Entscheidungen im Team (mit Kollegen)
  • Bereite Entscheidungen vor
  • An Entscheidungen nicht beteiligt
  • Bereich nicht vorhanden
  • Geschäftsbereiche

Die 24 Geschäftsbereiche wurden aus den sechs klassischen Unternehmensbereichen abgeleitet und sind im Folgenden detailliert unter dem jeweiligen Bereich aufgelistet:

Unternehmens- und Geschäftsführung
  • Leitung der Firma/ des Unternehmens/des Betriebes (Unternehmenspolitik)
  • Standortplanung/ Betriebserweiterungen/ Bauvorhaben
  • Anmietung oder Kauf von Immobilien (Büro- bzw. Produktionsstätten)
  • Personal-/ Sozial- und Ausbildungswesen
Verwaltung/Organisation/IT
  • Rechnungswesen/ Controlling

  • ITK-Entscheider
  • IT-Hardware/ Netzwerktechnik
  • Software, IT-/ EDV-Dienstleistungen/-Beratung

  • Internet/ E-Commerce/Intranet

  • Kommunikationssysteme wie Telefonanlage, Mobiltelefon (Handy), Autotelefon

  • Geräte im Verwaltungsbereich (Büromaschinen ohne EDV, z.B. Kopierer)

  • Büroeinrichtungen/ Büromöbel

Finanzen
  • Finanzplanung/ Geld-/ Kapitalanlage

  • Investitionsfinanzierung/ Kreditgeschäfte

Absatz/Marketing
  • Marketing/ Werbung/ PR/ Marktforschung/ Verkaufsförderung/ Messen

  • Vertrieb/ Verkauf/ Außendienst

Produktion/Logistik/Materialwirtschaft
  • Logistik, Lagerhaltung, Transport

  • Geschäfts-/ Dienstwagen

  • Kleintransporter/ Kleinlaster/ LKW

  • Spezialfahrzeuge (z.B. Gabelstapler)

  • Paket- und Kurierdienste

  • Produktion, Fertigung, Fertigungskontrolle Maschinen/ Produktionsanlagen/ Antriebstechniken

  • Energie, z.B. Auswahl des Lieferanten

Forschung und Enwicklung/Konstruktion
  • Forschung und Entwicklung/ Konstruktion
Untersuchungssteckbrief
  • Herausgeber:
    LAE-Leseranalyse Entscheidungsträger e.V.

  • Methodische Gesamtverantwortung:
    Technischer Ausschuss LAE 2009 (Vertreter der OMG/GWA und der Verlage)
  • Stichprobe/Koordination:
    Czaia Marktforschung, TECUM ®, Bremen
  • Auswertung:
    ISBA Informatik Service-GmbH, Hamburg
  • Berichterstattung:
    IMMEDIATE Software, Bremen
  • Grundgesamtheit:
    2,677 Mio. Entscheidungsträger in Deutschland
  • Erhebungsmethode:
    Disproportionale Quotenstichprobe
  • Stufen:
  1. Von den Interviewern der beteiligten Institute wurden einheitlich über Kontaktinterviews potenzielle Befragungspersonen ermittelt.
  2. Aufnahme der Daten der Kontaktinterviews und Überprüfung auf Plausibilität
  3. Anhand der Vorinterviews wurden institutsspezifisch unterschiedliche Sollvorgaben berechnet, um eine optimale Ausschöpfung und Repräsentanz der Gesamtstichprobe zu gewährleisten.

Hauptbefragung anhand vorgegebener Adressen aus den Kontaktermittlungen unter Berücksichtigung der Soll-Anteile

  • Stichprobe:
    Disproportionales Quotensample, Sollvorgaben anhand amtlicher Statistik
  • Redressment:
    Insbesondere bei Selbstständigen und Angestellten sind die Branchen-Zuordnungen nicht immer zweifelsfrei durch die Befragten festzulegen - zugelassen wurden daher Mehrfachnennungen. Diese Mehrfachnennungen wurden bei der Tabellierung berücksichtigt. Für die Gewichtung jedoch wurde nur jeweils die erste Angabe der Befragten herangezogen.
  • Feldarbeit:
    24.10.2008 bis 27.4.2009 und 29.9.2010 bis 24.2.2011
  • Institute (Feldarbeit 2008/2009):
    Czaia Marktforschung, Bremen
    IFAK, Taunusstein
    Marplan, Offenburg
    Media Markt Analysen, Frankfurt
    TNS Infratest, München
  • Institute (Feldarbeit 2010/2011):
    Czaia Marktforschung, Bremen
    IFAK, Taunusstein
    Media Markt Analysen, Frankfurt
  • Quellen:
    Mikrozensus 2007 und 2009
    Personal des öffentlichen Dienstes 2009

Unternehmensregister 2010, Stand 30.06.2010

(aktive Unternehmen mit steuerbarem Umsatz und/oder sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Berichtsjahr 2009)

Unterschiede zu anderen Studien

Die Leseranalyse Entscheidungsträger zeichnet sich im Unterschied zu anderen gängigen Markt-Media-Studien, die z.T. auch mit dem Begriff "Entscheider" arbeiten, durch folgende Qualitätsmerkmale aus:

  • Durch die eng definierten Berufsgruppen (hohes Einkommen/Mindestbetriebsgröße) bildet die LAE tatsächlich nur die für die Business-to-Business-Kommunikation relevanten Zielgruppen ab.
  • Das abgefragte detaillierte Entscheidermodell garantiert eine Erfassung der Entscheidungsbeteiligung nach Geschäftsbereichen und nach Entscheidungsphasen.
Kleine LAE-Historie

Die LAE erscheint zum 16. Mal im traditionellen "lila Gewand" und liefert unverzichtbare Informationen für alle, die sich mit Business-to-Business-Kommunikation beschäftigen. Seit ihrem ersten Erscheinen (1971) entwickelte sie sich in mehreren Stufen zu dem, was die aktuelle LAE auszeichnet.

Die wichtigsten Entwicklungsschritte in der über 35-jährigen Geschichte der LAE im einzelnen:

LAE 71

In Anlehnung und Ergänzung zur MA schließt die erste Studie "LA Führungskräfte in der Wirtschaft" die vorhandene Informationslücke zur attraktiven Zielgruppe "Führungskräfte". Die Studie umfasst 770.000 Entscheider, das sind 1,8 Prozent der damaligen erwachsenen Gesamtbevölkerung. Neben beruflichen Kriterien wie Stellung im Beruf, Einflussnahmen auf Entscheidungen (einstufig) und Anschaffungen wird auch die private Seite der Führungskräfte beleuchtet: Besitz von Luxusgütern (eigene Jagd, Heimsauna), Konsumgewohnheiten (z.B. Spirituosen, Zigarren etc) oder Hobbies (z.B. Golfen, Fliegen, Tauchen)

Die Mediennutzung von Führungskräften lässt sich anhand von 7 Titeln beschreiben. Folgende aktuelle LAE-Titel stehen bereits auf der Titelliste der LAF 71: Capital, DIE ZEIT, WirtschaftsWoche, Handelsblatt.

LAE 75

Der GWA übernimmt die Koordination der Gemeinschaftsuntersuchung, die erstmalig Leseranalyse Entscheidungsträger heißt. Die Definition der einzelnen Berufsgruppen wird verfeinert in Bezug auf Betriebsgröße und Branchen bei den Selbstständigen. Erstmals wird die Beteiligung an Entscheidungen zweistufig über Allein- und Mitentscheider erfasst.

LAE 81

Die Grundgesamtheit wird um die Zielgruppe "Frauen" erweitert. Ihr Anteil an den 838.000 Entscheidern beträgt 6 Prozent (aktuell in der LAE 2005: 16 %). Das Entscheidermodell wird dreistufig (Allein-, Mitentscheider, Vorbereiter). Die Titelpalette der Entscheidermedien erhöht sich auf 21 (11 Magazine, 10 Zeitungen).

LAE 85

Der veränderte Mikrozensus bietet erstmalig eine schärfere Einschränkung bei Selbstständigen nach Unternehmensgrößen. Fortan zählen nur noch Selbstständige mit mindestens 5 Beschäftigten zur Grundgesamtheit. Leitende Angestellte können nach Hierarchieebenen detaillierter definiert werden. Mehr als 1 Million Entscheider (1,042 Mio) zählen mittlerweile zur LAE-Grundgesamtheit.

LAE 88

Der GWA wird Mitglied der Arbeitsgemeinschaft, um gemeinsam mit den Verlagen die größtmögliche Transparenz zu schaffen.

LAE 94

Die ersten gesamtdeutschen Entscheiderdaten kommen auf den Markt. In den neuen Bundesländern wurde wegen fehlender amtlicher Statistiken eine eigene Strukturerhebung durchgeführt. Die Zahl der Entscheidermedien steigt auf 23 Titel.

LAE 97

Veränderte Entscheiderstrukturen in Unternehmen, der Trend zu flacheren Hierarchien, führen zu einer Erweiterung der Grundgesamtheit. Neben den Leitenden Angestellten werden auch qualifizierte Fachkräfte mit entsprechendem Einkommen als fünfte Berufsgruppe in die LAE-Grundgesamtheit aufgenommen.

LAE 2000

Der Trend zur Online-Gesellschaft wird in einem umfangreichen Fragenkomplex in der LAE berücksichtigt. In anderen Bereichen findet eine Komprimierung der abgefragten Statements statt (Zusammenfassung des Entscheidermodells von 8 auf 5 Stufen, Komprimierung der dargestellten Geschäftsbereiche von 63 auf 44). Die Anzahl der abgefragten Werbeträger erhöht sich auf 28 Titel.

LAE 2001

Die Märkte und die Medien im B-to-B-Segment entwickeln sich so rasant, dass die LAE bereits nach einem Jahr wieder erscheint. Mit erweitertem Fragenkatalog im Bereich "Internetnutzung" und "private finance" sowie sechs neuen Titeln und sechs neuen Kombinationen. Die Berufsgruppe der Angestellten wird in Übereinstimmung dem Mikrozensus 2000 neu aufgeteilt in Angestellte mit umfassenden Führungsaufgaben und Angestellte mit selbständiger Leistung.

LAE 2003

Die Leseranalyse Führungskräfte wird erstmalig per CAPI (= Computer Assisted Personal Interviewing) erhoben. Die Fragenkomplexe EDV/ITK werden dem aktuellen technischen Stand angepasst. Erstmalig in der LAE abgefragt: die Nutzungshäufigkeiten der 29 Online-Medien der LAE-Titel.

LAE 2005

Die Studie setzt verstärkt moderne Techniken und Informationswege zur Sicherstellung der Zielgruppenqualität ein (Mehr-Methoden-Ansatz: sowohl C.A.P.I- als auch C.A.T.I.-Interviews). Die Erhebungsinhalte werden deutlich gestrafft und auf die berufliche Sphäre konzentriert (u.a. Komprimierung des Entscheidermodells auf 3 Entscheiderstufen, Wegfall der privaten Geldanlage).

LAE 2007

Zusätzlich zu C.A.P.I.- und C.A.T.I.-Interviews wurde C.A.S.I. (= Computer Assisted Self Interviewing) für die Erhebung der Mediennutzung und der Entscheidungskompetenzen eingesetzt. Ein modifiziertes Verfahren der Adressensteuerung und Quoten-Kontrolle (Kontakt- und Hauptinterview in einem Durchgang und online geführte zentrale Quotenverwaltung) sind weitere Bausteine zur Sicherung der Zielgruppen-Qualität. Neu erhoben bzw. erweitert abgefragt wurden die Bereiche Fuhrpark, Betriebliche Weiterbildung, Altersvorsorge und Private Geldanlage.

LAE 2009

Den aktuellen Themen und Entwicklungen entsprechend, wird auch der Fragebogen zur LAE kontinuierlich angepasst. So wurden die Entscheider erstmals nach ihrem Interesse an redaktionellen Themen gefragt. Im Bereich Bürokommunikation und Elektronik ist der Punkt VoIP (Telefonie über Internet) in Bezug auf die Ausstattung und Anschaffungspläne am Arbeitsplatz aufgenommen worden. Auch Fragen nach den Leitungsfunktionen der Angestellten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, PR und Category Management sowie zum Leasing von IT-Hardware und Produktionsanlagen wurden aufgenommen. Beleuchtet werden außerdem die Entscheidungskompetenzen bezüglich Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit/ Sustainability und Aktionen im Bereich CSR (Corporate Social Responsibility). Bei der Privaten Geldanlage erhebt die LAE nun erstmalig sogenannte grüne, d.h. ökologisch und ethisch unbedenkliche Anlageformen. Für 23 Online-Angebote werden erstmals Reichweiten ausgewiesen.

LAE 2011

Ab 2011 erscheint die LAE jährlich und wird „rollierend“ abgefragt.

Inhaltlich orientiert sich die LAE 2011 weitgehend an der LAE 2009. Neu ist die Abfrage zur Nutzung von Smartphones sowie Informationsinteresse und Mediennutzung in verschiedenen Genres.

Kleiner historischer Abriss der Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE)

Chronologische Auswahl der wichtigsten Entwicklungsschritte mit Anzahl der Medien, für die Reichweiten ausgewiesen sind

Jahr

LAE-Grundgesamtheit
Entscheider

Fallzahl

Medien

LAF 71

770.000

856

4 Magazine, 3 Zeitungen

LAE 75

788.000

2.100

5 Magazine, 8 Zeitungen

LAE 81

837.900

3.940

11 Magazine, 10 Zeitungen

LAE 85

822.000

4.815

5 Magazine, 10 Zeitungen

LAE 88

1.042.000

5.613

12 Magazine, 11 Zeitungen

LAE 94

1.570.000

8.515

14 Magazine, 9 Zeitungen

LAE 97

1.880.000

10.608

14 Magazine, 10 Zeitungen, 2 Kombinationen

LAE 2000

2.087.000

10.319

18 Magazine, 10 Zeitungen, 3 Kombinationen

LAE 2001

2.145.000

10.004

16 Magazine, 14 Zeitungen, 9 Kombinationen

LAE 2003

2.237.000

9.162

19 Magazine, 10 Zeitungen, 6 Kombinationen

LAE 2005

2.291.000

9.670

17 Magazine, 10 Zeitungen, 6 Kombinationen

LAE 2007

2.261.000

10.037

18 Magazine, 11 Zeitungen, 7 Kombinationen

LAE 2009

2.396.000

9.950

17 Magazine, 10 Zeitungen, 8 Kombinationen, 23 Online-Angebote

LAE 2011

2.677.000

14.093

14 Magazine, 10 Zeitungen, 7 Kombinationen